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Taten sprechen für sich

Ohne Frage, mit dem Wechsel von Margareta Wolf ist in der grünen Blogosphäre ein wenig Ratlosigkeit ausgebrochen. Julia bleibt nur spöttisch aufzulisten wer schon wohin gegangen ist (Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit), und auch W.G. Wettach bleibt nur eine generelle Erörterung während PatJe lautstark darauf hinweist das eben nicht “Die” Grünen für Atomkraft sind.

Etwas weiter geht es schon in der Kommentarfunktion bei Julia, dort überlegen sich zumindest einige wie man Wechselspiele von Politik und Wirtschaft geschmäcklefrei gestalten kann. Dabei muß man doch gar nicht so weit denken. Oder noch nicht.

Ich denke das Problem ist doch nicht vorrangig das Grüne die Grünen in Richtung Wirtschaft verlassen. W.G. Wettach erwähnt durchaus zutreffend dass dies auch ein Qualitätsmerkmal für die Grünen sein kann, wenn Träger….”ungrüner” Ideen die Grünen verlassen. Oswald Metzgers Gang zur CDU belegt doch nur das Herr Wer? mit seinen neoliberalen Ansichten bei den Grünen keinen Stich mehr bekommt. Problematisch ist es eher wenn solche Leute Grüne bleiben - und versuchen der Partei ihren diesbezüglichen Stempel aufzudrücken. Pluralismus hat auch Grenzen, nämlich dann wenn Minderheitenpositionen, ob verbal oder durch Engagement in diversen Lobbyzirkeln, zur Beschädigung der Mehrheitspositionen führen.

Um dem einen Riegel vorzuschieben braucht man aber kein Gesetz sondern einfach eine befreite innerparteiliche Demokratie. Um bei einem hier bekannten Beispiel zu bleiben: Mir ist völlig unerklärlich warum Katrin Göring-Eckardt zum Beispiel in Thüringen es wieder auf einen Listenplatz schaffen sollte. Interessiert es die thüringer Grünen überhaupt nicht wenn “ihre” Abgeordnete Richtung FDP oder Bushadministration blinkt?

Das kann ich mir nicht vorstellen.


 
 
 

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