Loc GElöchert
Wenn du dich mit deiner grünen Truppe auf einer Maikundgebung befindest die so stinklangweilig ist, dass du als größte Attraktion die zwei unterschiedlichen Infostände der lokal völlig zerstrittenen PDL anerkennen mußt…. bleibt natürlich Zeit und Raum für andere Dinge.
Also stromerte ich wieder durch die Menge, ohne allerdings besonders spektakuläre Dinge wahrnehmen zu können. Manni Leichtweiß (SPD) kann wieder lachen, Knippy (CDU) kann Schwarz-Grün viel abgewinnen (welch Überraschung), die CDU erkannte das ein Stand der CDA zumindest nicht verkehrt gewesen wäre…. bei der PDL wurden 25 Leute rausgeschmissen die noch nie ihren Parteibeitrag gezahlt haben (innerhalb der letzten Jahre), damit können diese schon einmal nicht für die LINKE bei der beschlossenen Oberbürgermeisterkandidatur antreten.
Somit wäre der, ohne relativierendes Lächeln, vorgetragene Kommentar unserer Fraktionsgeschäftsführerin, ihre Kinder wären besser erzogen als meine Person, schon fast der Höhepunkt dieser Veranstaltung gewesen. Ein Kommentar den man verstehen muß, muß unsere FG doch eine Kooperation (SPD) mitorganisieren, welche ich persönlich lieber gestern als heute beenden würde - was ich auch höchst unfügsam regelmäßig kund tue. War es aber nicht.
Das Interessanteste war der Hinweis vom (loc)kalreporter dass das Interview welches die Gelsenkirchener Geschichten mit ihm geführt haben vonstatten gegangen ist. Dieses ist schon seit ein paar Tagen online verfügbar und zeichnet ein interessantes Bild über jenen Journalisten, über den von einzelnen Menschen behauptet wird er würde meinen schnoddrigen Schreibstil kopieren. Natürlich. Ich blogge ja auch schon seit 1994….


1. Mai 2008 um 18:15
Sehr interessantes und sympathisches Interview. Loc nehme ich seine Gradlinigkeit und Ehrlichkeit ab. Auch wenn es manchmal weh tut (mir persönlich zwar nicht aber da weinen schon ab und zu mal welche;o) ). Aber kritische Berichterstattung ist halt kein Schmusekurs.
Beeindruckt hat mich sein Statement zur Schließung der Redaktionen der Ruhrnachrichten und der Buerschen Zeitung und den damit verbundenen Folgen.
Bisher kann ich auch nur sagen, dass seine Berichterstattung über DIE LINKE durchaus der Realität entspricht. Loc hat die Begabung die richtigen Schlüsse aus Begebenheiten zu ziehen.
Seine Einstellung zum Journalismus gefällt mir auch: Ein Journalist sollte kein Parteibuch haben….
Weiter so Loc!
P.S.: Die Gelsenkirchener Geschichten sind tatsächlich eine große Bereicherung für unsere Stadt. Auch ich schaue immer wieder gerne auf die Seite!
1. Mai 2008 um 20:08
Überrascht hoffentlich keinen wenn ich verrate das ich mich natürlich wie bekloppt über die Erwähnung des Dennis-Blogs gefreut habe.
=)
2. Mai 2008 um 21:50
[…] man sich1 und mal freut man sich - so ist das mit den Medien. Gefreut habe ich mich, als ich über Dennis folgendes Interview mit eben diesem Journalisten gefunden habe, welches von Gelsenkirchener […]