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Monatsarchiv für März 2008

 
 

Langsam schnallt auch der SPIEGEL….

…das er Jamaika im Joint rauchen kann.

ARTIKEL

Ein Begriff zieht seine Kreise…

Nützlichkeitsrassismus.

Das Wort scheint sehnlichst erwartet worden zu sein. Da ich diesen auch per Myspace rumgeschickt habe, hier eine leider nur dort geäußerte Resonanz (aus Berlin):


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Nag - Sagel

Rüdiger Sagel 

Mit dem Landtagsabgeordneten der PDL in NRW Rüdiger Sagel verbindet mich folgendes. Während er die GRÜNEN in Richtung LINKE verließ, wechselte ich im selben Zeitraum von der PDL zu eben jenen GRÜNEN. Kurze Zeit später traf ich ihn und war über seine naiven Ansichten zu der PDL mindestens ebenso entsetzt, wie er über meine naiven Ansichten zu den GRÜNEN. Der Erkenntniszuwachs ist mittlerweile wohl eingetroffen, trotzdem ist ein MdL natürlich verpflichtet ein wenig auf die Pauke zu hauen. Was ich natürlich niiiie tue.
Das aktuelle Gesagel vom Rüdiger ist jedenfalls einen Kommentar meinerseits wert….


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Nützlichkeitsrassismus

Erst kürzlich stieß mir eine Textpassage in dem SocialNetworkprofil einer 21jährigen Azubiene bitter auf:

“Ich lege Wert darauf, dass sich in meinem Umfeld so wenig arbeitslose Loser wie möglich aufhalten. Und ja ihr dummen Schmarotzer-Votzen: ICH HAB WAS GEGEN EUCH! BEWEGT EURE FAULEN FETTEN NERD-ÄRSCHE VOM PC WEG UND GEHT ARBEITEN!

Ihr lebt auf unsere Kosten!

EDIT: Hiermit sind diejenigen gemeint, die es nicht einmal für nötig halten es zu VERSUCHEN Arbeit zu erlangen!”

Bedauerlicherweise sind solche Texte/Aussagen heutzutage kein Einzelfall. Da trifft es sich gut das Katja Kipping auf www.Grundeinkommen.de einen dazu passenden Begriff gefunden hat. Nützlichkeitsrassismus.


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Gastbeitrag: Bewerbungsschreiben (von Shub)

Shub-Niggurat

In ihrem neuen Gastbeitrag widmet sich Shub dem Bewerbungsschreiben und findet dabei im Vorfeld einen interessanten Vergleich dafür…

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Oswald Metzger bei der CDU

Alles was über Oswald Metzger und seinen Parteieintritt bei der CDU zu sagen ist findet ihr hier….


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Geburtstagsnotiz

Geburtstage haben demnächst drei Ini-Mitglieder direkt hintereinander. Hier die passenden Geschenkideen.

Robert Zion: Ein paar Gramm Schwarzer Afghane. Die er zwar nicht gebrauchen kann (da er m.W. nach so ein Zeug nicht raucht), die sich vom Namen her aber natürlich aufdrängen.

Sebastian Kolkau: Ein Andreaskreuz, Handschellen und restliche BDSM-Ausrüstung. Wer sein Talent so schmerzfrei in der SPD verschleudert und sich den ganzen Senf auch noch antut - der braucht Trainingsgeräte.

PatJe: Eine Tüte Amerikaner, frisch vom Bäcker.

Freiheit für Kolkau!

Irgendwann schlägt jedem mal die Stunde. Nachdem Patje bereits bei der Grünen Jugend den Staffelstab an seinen jüngeren Bruder weiterreichen musste, haut auch Sebastian Kolkau bei den Jusos in den Sack. Weil er eben ein alter Sack ist :). Der ehemalige unumstrittene Papa Schlumpf der Jusos Gelsenkirchen trat nicht zur Wiederwahl an, die einzige Möglichkeit übrigens in der eine Nichtwiederwahl von “SeKo” überhaupt denkbar gewesen ist.

Ebenfalls nicht angetreten, aber zu meinem großen Bedauern sind auch Thomas Kania und Sonja Nothelfer. Warum dies aber so ist bleibt mir ein (trauriges) Rätsel. Immerhin kann Tommy so wenigstens mal wieder seinem Blog Zeit widmen.

Für Kolkau, so das wandelnde Gemütlichkeitsenigma es denn will, könnte dies durchaus eine Befreiung sein. Aufhören scheint er jedenfalls nicht zu wollen. So kandidiert er demnächst wieder als Beisitzer für den hiesigen SPD-Parteivorstand. Womit ich das grüne Beitrittsformular wohl besser wieder wegpacke und mich stattdessen für einen Gutschein in einem Sado-Masostudio umsehe. Denn Sebastian hat demnächst Geburtstag und wird - noch älter.

Robert Zion, Diskussionspapier zu Auslandseinsätzen

Kurz vor dem grünen Friedenskongress befürchtete Ario dass dieser genutzt werden solle um eine Pauschalschablone für Kriegseinsätze des Militärs aus grüner Sicht zu definieren. Dies ist, sofern es tatsächlich geplant war, definitiv nicht gelungen. Offensichtlich hat sich aber Robert Zion davon inspirieren lassen und ein Diskussionspapier zu diesem Thema erstellt. Das Spinozazitat zu Anfang steht da nicht aus Zufall. Demjenigen der Spinoza schon einmal gelesen hat (oder zumindest versucht) fällt in der systematischen Herangehensweise des Zionpapiers die Ähnlichkeit zu Schriften Spinozas auf.

Das soll jetzt um Himmels Willen nicht heißen Robert hätte mit dem Papier etwas von der Tragweite der Ethik von Spinoza geschrieben. Die stilistische Ähnlichkeit fiel mir nur direkt ins Auge und ich fand es nur interessant mal darauf hinzuweisen, erkennt man in diesem Papier dadurch doch auch eine Facette von Robert wieder die in diesem ganzen Parteiengedöns etwas untergegangen ist. Nämlich das Robert kein klassischer Politiker ist, sondern eine neue Generation Politiker welche nicht einem ominösen “moralischen Wertekompass” folgt, sonderm einer stabilen Ethik. Robert Zion ist Spinozafan, dass lässt sich an solchen Details erkennen und vermittelt eine beruhigende Einsicht: Nämlich das Robbie ganz im Gegensatz zu diversen Behauptungen böswillig Gesinnter nicht die Bodenhaftung verloren hat, sondern immer noch Robert Zion bleibt und ist.

Ach ja, das Diskussionspapier ist natürlich auch interessant.

;)

Robert Habeck in der taz

Wie gut dass die GRÜNEN ihre Roberts haben und wie gut dass die Taz diese interviewt. Ausnahmsweise trommel ich hier aber nicht für ein Interview von Robert Zion, sondern für eines von Robert Habeck, Landesvorstand Schleswig-Holstein. Robert Habeck hatte auf Julias Blog den Wettbewerb “Deutschland sucht den Parteivorsitzenden” um Längen gewonnen. In der taz äußert er sich dazu warum er dieser Spaßwahl keine echten Ambitionen folgen lässt und kritisiert (wie übrigens zuvor schon der Moosblogger und meine Wenigkeit) das veraltete Proportzsystem der GRÜNEN und wünscht sich darüberhinaus Personen welche die Inhalte der GRÜNEN glaubwürdig verkörpern.


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