Parteihopping?
Der letzte Wortwechsel mit meiner Lieblingssozentante war flüchtig und ob des Umstandes erschwert, dass zum einen in der Nähe eine Band spielte und zum anderen dass ich aufpassen musste wohin meine Begleitung wankt.
Es war ein Tag nachdem, zu meiner großen Überraschung, der (Loc)kalreporter es für wichtig gehalten hatte meinen Parteiwechsel im Lokalteil seiner Postille zu erwähnen. Die Lieblingssozentante rief, darauf angesprochen, zu mir herüber der (Loc)kalreporter würde halt über “Parteihopping” berichten. Möglich dass ich das in den falschen Hals gekriegt habe, anschließend war ich nämlich etwas ärgerlich. Schließlich stellt so eine Aussage etwas was ich aus Konsequenz gemacht habe, im Prinzip genau gegenteilig dar. Als ob man so etwas leicht über den Haufen wirft, schließlich hat man sich doch etwas erarbeitet worauf man zukünftig pfeifen muß.
So war das zuweilen etwas zickige Dennis-Seelchen ein wenig beleidigt. Heute allerdings, zwei Wochen später, stellt sich nach einigem Nachdenken doch ein gewisses Verständnis ein.
Ich meine, wie würde ich mich wohl fühlen, aus irgendwelchen Gründen ausgerechnet mit der SPD verheiratet und meine Altersgenossen leisten es sich frei ihren Überzeugungen folgend durch die Politiklandschaft zu schweifen? Während ich auf dem sinkenden Schiff festsitze? Ich wäre wohl auch etwas schnippisch.
Dementsprechend will ich heute korrigieren was ich an dem Tag erwidert habe: In selbstironischer Anspielung meinte ich zu ihr, sie könne sich schon einmal warm anziehen, was heißen sollte dass es ja durchaus so sein könnte das ich in zwei Jahren bei den Sozen aufkreuze.
Was natürlich Quatsch ist, eher würde ich mir in den Kopf schießen.
Stattdessen äußere ich es einfach mal so: Ich halte dir einen Platz frei, für den Fall dass du dich auch irgendwann mal traust. Was willst du denn noch da? Ist doch nur Elend. Der Absturz kommt doch zurecht… kein Plan, kein Konzept, kein Gewissen. Du bist da verschwendet. Und Karriere kann man überall machen. Frau auch.


25. Juli 2007 um 19:07
Ach nö Dennis, jetzt biste doch grad mal bei uns, dann bleib da doch auch bitte.
Aber wenn’s Dich doch mal zu de Sozen ziehn sollte, dann bitte nicht in den Kopf schießen! Der könnte auch bei den Sozen noch hilfreich sein.
25. Juli 2007 um 20:49
Wobei der Schuss bei den Sozen doch meist nach hinten losgeht *gg*