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Monatsarchiv für Oktober 2006

 
 

Leistungsträger

Ach ja. Leistungsträger. Ist ein Wort was man in letzter Zeit immer wieder hört. Leistungsträger. In meinem Betrieb wird nun das Weihnachtsgeld gekürzt (ich bekam eh nie welches), nach Rasenmähermethode. Der Betriebsrat forderte dies den Einkommen gerecht anzupassen, die höheren sollten etwas mehr verzichten, damit die unteren Einkommen weniger belastet werden können.

Hat die Geschäftsführung abgebügelt. Man wolle die Leistungsträger ja nicht vergraulen.

“Leistungsträger”. Das stand da wirklich drauf geschrieben.

Oder denken wir mal an Kuddi. Ihr wisst schon, seine Eminenz von und Gerstenbräu und Sozialundemokratie…. dieser Launebär aus Rheinland-Pfalz… KURT BECK!

Auch dieser hat sich vor kurzem noch gefreut dass seine Partei endlich die Leistungsträger für sich entdeckt hat. NA TOLL!

Wer oder was sind eigentlich die Leistungsträger unserer Gesellschaft? Die Abteilungsleiter? Die Akademiker? Die Vetriebler?

Also ich habe es erst heute wieder erlebt…

Professor X bestellt sich ein Gerät für x000 Euro und weiß nicht damit umzugehen… . Wer muss es ausknobeln? Der EDV-Techi, der Prekarier, meine Wenigkeit! Bei Frau Doktor Y hat der Drucker Papierstau… was passiert wenn ich nicht zur Hand gehe?

Die ach so hochwichtige leistungsträgerische Arbeit der Frau Doktor bleibt liegen. Frau Doktor nimmt sich frei! Ihr Arbeitsmaterial funzt ja nicht….

Und so geht das beliebig weiter….

Wenn Hausmeister K. im Erdgeschoss die Glühbirne im Frauenklo nicht wechselt, dann ist die Hölle los! Die ganzen weiblichen Angestellten (Leistungsträger) müssten ja dann über das Treppenhaus in andere Etagen! Was für unhaltbare Zustände?!!!

Als in der Gluthitze die Klimaanlagen ausfielen…. die Damen und Herren Leistungsträger - schutzsuchend in Kühlräumen, in der Kantine oder gleich direkt nach Hause! Schwitzend und astend am malochen: Die Techis… alles keine Leistungsträger… aber unverzichtbar.

Wer ist hier also Leistungsträger? WIR VIELLEICHT?

Nein. Nicht alleine. Wir alle zusammen. In jeder Firma, in jeder Gruppe, in jeder Gesellschaft. Wir alle leisten Tag für Tag. Wir sind Leistungsträger.

Der Techi, der Proffessor, die Bürokauffrau… der Arbeitgeber (der eigentlich unsere Arbeit nimmt), der Arbeitnehmer (der eigentlich seine Arbeit gibt). Aber auch der Arbeitslose, dessen Existenz in unseren vielverzweigten sozialen Netz eine Bedeutung hat. Für sich und die Menschen die ihn lieben. Die Mutter, der Vater, die Oma, das Kind. Sogar irgendwie Kurt Beck.

Wir sind MENSCHEN.

Wir sind alle gesellschaftliche LEISTUNGSTRÄGER.

Wir sind BEDEUTEND!

Und wenn da einige meinen sich als Elite fühlen zu müssen, ob ganz speziell bei Weihnachtsgeldregelungen oder allgemein in der Gesellschaft. Wenn da einige meinen ihren Mitmenschen die Solidarität kündigen zu können, weil sie sich vormachen sie wären etwas besseres… Dann werden diese selbsternannten Leistungsträger bald schon merken das sie ziemlich alleine auf der Welt sind. Und dann werden sie auf Dauer von jenen die zustammenstehen… nur noch die Rücklichter sehen.

Theater AG des Schalker Gymnasiums

Gestern wohnte ich einer Aufführung der Theater-AG des Schalker Gymnasiums bei und abgesehen von den lautstarken Chipstütendeppen in der Reihe hinter mir war das ein schönes Erlebnis.

Zu diesem Zwecke musste ich (als alter Ricardianer) zum allerersten Mal die Aula dieses Gymnasiums betreten, doch das zahlte sich schließlich aus. Nach einer kurzen Einführung durch den Rektor der Schule, in welcher er besonders betonte welche Verdienste die Theater-AG um den Ruf seine Schule geleistet hat (Kunststück bei einer Schule von der erzählt wird sie hätte einst “Adolf-Hitler-Gymnasium geheissen), legte das Ensemble eine atmosphärisch dichte Aufführung aufs Parkett.

Insbesondere gefallen hat mir der Deutschlehrer Hansen, dem die Rolle des Tories auf den Leib geschrieben zu sein scheint. Oder er ist einfach talentiert. Soll es ja auch geben.

Wie dem auch, nutze ich diese Plattform und rufe insbesondere diesen Herrn dazu auf, sein Engagement in der besagten AG weiter zu führen.

Also: Keep on acting, Mr. Hansen!

Vermischtes

Heute mal bunte Tüte…

Gestern durfte ich die GenossInnen mit einem Vortrag zum Mindestlohn beglücken. Und wie so oft, war der Vortrag zu lang und ich las ihn zu schnell vor. Mist, da hab ich echt noch was zu lernen. In der anschließenden Diskussion habe ich dann aber wieder einen Satz rausgehauen, vor dem ich immer noch in Ehrfurcht verharre:

“Eine gesellschaftliche Alternative die vor ihren eigenen Analysen zurückschreckt ist auf Dauer keine gesellschaftliche Alternative, sondern nur eine weitere, überflüssige Partei.”

Wow. Und das ganz ohne Spickzettel.

Danach wieder zuhause betrachtete ich noch entsetzt wie uns die Geißböcke zerlegt haben… . Und zur Stimmungsaufhellung lauschte ich danach den Ergüssen eines Herrn Schneider (check this: www.helge-schneider.de)

“Sing Fitze-Fatze, wie es dir gefällt…”

 Der heutige Tag gehört aber ihrer königlichen Hoheit Zarin Romanov. Noch sind wir so frisch zusammen das wir es immer noch monatlich feiern. Den legendäre 25ten an welchem ich sie telefonisch darüber in Kenntnis setzte, dass wir uns in einem Beziehungszustand befinden. Eine kuriose Geschichte. Vielleicht erzähle ich sie irgendwann mal detaillierter.

Jedenfalls geht es heute zu einer Aufführung einer Theater-AG. Naja… es wird sicher lustig… hoffentlich.

DGB Kundgebung in Dortmund

Ja wir waren da, wir waren laut (weil man uns die Zukunft klaut). Gelegentlich stellt man sich die Frage, was so etwas eigentlich bringen soll, wo doch noch anzuzweifeln ist dass die Gewerkschaften auf Dauer tatsächlich einen geradlinigen Konfrontationskurs zur Regierung fahren wollen? Solidarisierung ist die Antwort darauf.

Also haben wir uns alle einmal solidarisiert. Um so schockierender war für mich allerdings die Feststellung das KEINE EINZIGE SPD-FAHNE zu sehen war. Jusos waren da, keine Frage. Und bestimmt auch Parteimitglieder, wenn auch in Gewerkschaftskluft. Aber kein kleines bißchen SPD auf dieser Kundgebung der Gewerkschaften?

Die Partei solidarisiert sich also nicht mit den Gewerkschaften? Mein Gott… wie obrigkeitshörig sind die hellroten Genossen eigentlich mittlerweile?

Ganz ehrlich: Ihr solltet euch was schämen!

Also waren nur WASG und Linkspartei anwesend, aber irgendwie freue ich mich nicht wirklich darüber (s.o.).

Ach ja: Eine Abteilung Nazis tauchte natürlich auch auf. Aber darum haben wir uns lautstark gekümmert, auf gewohnt professionelle Weise. Dazu nur soviel:

So machen wir das in GE

Lach und Sachgeschichten: Knippy und die Zahlen

Kni-Kna-Knippy

Das, das ist der Christian. Bei dem bin ich mir nicht sicher ob er eine Person des öffentlichen Lebens ist. Und wir wollen ja nicht verklagt werden. Also nehmen wir nicht direkt ein Bild von ihm. Sondern nur ein ähnliches. Der Christian, der ist Sprecher in einer Jugendgruppe. Diese Jugendgruppe gehört zu einer Partei. In dieser Partei ist auch diese Dame drin:Angie

Von der dürfen wir ein Bild zeigen. Das ist nämlich die Angie und als Bundeskanzlerine eine Person des öffentlichen Lebens. Oder Unlebens. Um aber beim Christian zu bleiben:

Kni-Kna-Knippy

Der Christian, der möchte gerne später mal ganz viel Geld verdienen. Deswegen will er Politiker in einer Partei werden in der man ganz viel Geld verdienen kann. Der Christian, der hat aber ein Problem. Er kommt mit Zahlen nicht so zurecht. Als Politiker muss man aber ganz viel mit Zahlen arbeiten. Der Christian, der versucht das auszugleichen. Durch ganz doll viele Pressearbeit. Aber leider merkt man gerade da, dass der Christian ein Problem mit Zahlen hat.

So wünschte sich der Christian am 22.12.04 ein Bündnis mit den demokratischen Jugendorganisationen der Stadt gegen Faschisten und Stalinisten. Das gut und richtig. Am 06.06.06 bezeichnet Christian aber Grüne Jugend, Jusos und die “PDS-Jugend” (womit er wohl Junge Linke/`solid meinte) als linke Splittergruppen. Linke Splittergruppen sind in Christians Welt aber nicht demokratisch. Was die Frage aufwirft, ob der Christian am 22.12.04 die übriggebliebenen Jugendorganisationen falsch abgezählt hat. Denn die gelben JuLis sind nunmal nur eine Jugendorganisation und nicht zwei. Aber mindestens zwei müssten es gewesen sein, als er von JugendorganisationEN sprach (Plural).

Und so knippt sich der Christian durch die politische Laufbahn. Ganz neu nun dies: Da meint der Christian auf Anfrage des (loc)kalreporters: Meine Jugendgruppe ist die größte in der Stadt. Was an andere Thematiken erinnert. Aber egal. Darüber wundert sich der Seko. Der Seko ist nämlich Vorsitzender der Jusos. Weil ich kein vernünftiges Bild vom Seko habe, zeige ich euch eins vom Ulli:     Der Ulli

Der Ulli ist nämlich auch im Vorstand. Weil die Jusos nämlich viel größer sind als die Gruppe vom Christian. Deswegen haben die auch viel mehr Vorstandsleute. Jedenfalls weißt der Seko (und sicher auch irgendwie der Ulli) die Öffentlichkeit darauf hin, dass alleine schon die Jusos viermal so groß sind wie die Gruppe von dem Christian. Und die Falken auch viel größer sind. Und lasst mich einen draufsetzen: An Aktiven in Aktion habe ich sogar schon mehr junge Grüne gesehen. Und die sind wirklich die kleinste Gruppe. Sagen sie selber. Aber zurück zum Christian. Der hat bestimmt nicht absichtlich die Unwahrheit gesagt. Vielmehr verdichten sich die Hinweise dass er sich mal wieder verzählt hat. Was bedenklich ist. Will er doch dauernd über den Haushalt reden. Besser mal nicht. Und deswegen munkelt man in der Stadt, wird der Christian seiner Jugendgruppe langsam peinlich. Und seiner Partei auch. Und alle warten dass er geht. Na hoffentlich lassen sie ihn nicht bei der nächsten Vorstandswahl die Stimmen auszählen.

Egal. Ich mag den Christian weil er zu mir immer so nett ist. Und deshalb mache ich mir Sorgen um ihn. Was soll er denn machen wenn er nicht in seiner Partei Politiker werden kann, weil ihm das Zählen so schwerfällt? Nun, er könnte die Partei wechseln und in den Mitarbeiterstab von großen Politikern gehen, wo Dyskalkulie nicht so auffällt. Zu dem vielleicht: Eichel

Oder zu dem hier: Münte

Oder er macht das ganz geschickt und geht dahin wo falsch zählen explizit erwünscht ist. Zum Beispiel 50 Demoteilnehmer zu 100 hochrechnen. Oder 3000 Besucher zu 10000.

Richtig Christian! Geh doch einfach als Berichterstatter zur: Eine Berufsperspektive?

WAZ 2.0

Dem zur Zeit üblichen (berechtigtem) Gerede um das sprichwörtliche Web 2.0 kann sich wohl auch unsere allseits geliebte Lokalzeitung nicht verwehren. Dementsprechend bedient sich auch die WAZ regelmäßig an “usergenerated content”, indem sie Textzitate aus ihrem Onlineforum veröffentlicht. Was an sich natürlich sehr löblich ist.

Heute war ich mal wieder an der Reihe. Zu dem Thema “Was sind eure Highlights in GE?” wurde eine Antwort von mir veröffentlicht. Dummerweise nur der Anfang, was die Gesamtaussage ein wenig verzerrt, denn ebenso wie es mir wichtig ist meine Zuneigung zu meiner Heimatstadt zu betonen, ist es mir immer wieder wichtig auf die sozialen Schieflagen dieser Stadt hinzuweisen. Dieser Hinweis fehlte schließlich aber, doch ich unterstelle keine Absicht… . Es ist sicherlich nicht einfach aus diesem Onlineforum konstruktive Zitate rauszuklauben, da kann dann so etwas natürlich passieren.

Oder um es mit den Worten unseres kultigen (loc)kalreporters zu sagen: Ich lese dieses Forum nicht, ist mir eher zu unergiebig. Na dann…

 

Schulspeisung zur Bekämpfung von Kinderarmut

Katja Kipping

Das da oben ist die Katja Kipping, stellvertretende Vorsitzende meiner Partei. In dieser ganzen Armutsdebatte die zur Zeit wieder von pseudobetroffenen Politikern geführt wird, ragt sie mit einer simplen, aber hervorragenden Idee heraus.

Schulspeisung für alle Schüler. Eine warme Mahlzeit am Tag. Kostet den Staat nicht die Welt und kann wirklich Armut lindern.

Das zeichnet diese Dame aus. In allen hochgestochenen Politauseinandersetzungen mit einfachen und einleuchtenden Lösungen zu verblüffen. Von der werden wir noch viel hören…. und von der Schulspeisung hoffentlich auch.

War mir jedenfalls einen Eintrag in meinem Blog wert. Und das obwohl das meine Show hier ist.

Mein Freund der Plan und das Nichtrauchen

Ja, so langsam taste ich mich heran. Nach beinahe 15 Jahren Qualm reift in mir der Entschluß zum rauchfreien Leben heran. Dabei ist Geld gar nicht mal so das Hauptargument. Da ich mit einem privilegiertem Menschen befreundet bin rauche ich legal fast kostenfrei.

Nein, es ist einfach so dass ich nun mal nicht mehr 23 Jahre alt bin und manche Situationen heute schon nicht mehr so ausdauernd bestreite, wie noch vor fünf Jahren *hüstel*. Ich gehe da jetzt mal nicht so ins Detail, besser ist das wohl.

Um mich dieser enormen Herausforderung zu stellen greife ich auf antik-sozialistische Techniken zurück: Dem Plan. Dem sprichwörtlichen Freund (a´la Walter Ulbricht).

Alle Stunde ist mir nun eine Selbstgedrehte erlaubt. Und ich schleppe mich von halb zwei zu halb drei, von halb vier zu halb fünf usw. usf.. Und während mein Körper nach Nikotin schreit, entwickle ich tiefgreifendes Verständnis für die frustrierten Fabrikarbeiter aus DDR-Tagen, die auch ständig auf neue Lieferungen warten mussten.

Mein Freund der Plan… *grrr*, so ein Mist… noch vier Minuten….

Robert, Spinoza und ich

 Robert Zion

Wenn ich an Robert Zion denke, denke ich zugleich auch immer an einen gewissen kleinen grünen Jedimeister. Die Ähnlichkeiten sind frappierend. Robert ist ebenfalls kleiner als ich, er ist zuweilen philosophisch-weise, er ist bereit sein Wissen zu teilen und ja, er ist ebenfalls grün. Das bedeutet zwar das er die politische Konkurrenz mit seiner Mitgliedschaft bereichert, aber das tut meinem Respekt keinen Abbruch.

Letztens hat er mir ein Buch über Spinoza geschenkt. Das hat mich schon deswegen sehr gefreut weil er mal vor ca. einem halben Jahr mit angedudeltem Kopf gemurmelt hat, ich würde Spinoza wohl nicht verstehen. Überhaupt dreht sich vieles im Schädel des Robert Z. um diesen Baruch Spinoza.. (Wer zur Hölle ist Spinoza? Hier gucken: http://de.wikipedia.org/wiki/Spinoza). Nach ersten Lektüreversuchen verstehe ich auch warum. Einen Spinoza sollte jeder in seinem Regal haben. Jedenfalls ist mir beim lesen etwas aufgefallen. Baruch Spinoza wurde am 24.11.1632 geboren. Und ich am 24.11.1978. Aufgrund dieser ulkigen Koinzidenz habe ich eine Theorie aufgestellt die erklären könnte warum mich ein Grüner so oft (uneigennützig für sich und seine Partei) aufbaut und fördert.

Also, jetzt wird es wirr. Wenn Herr Zion ein philosophisch angehauchter Grüner ist, so ist er möglicherweise auch Pantheist (..und was ist das? Hier gucken: http://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus). Nun und Pantheismus ist in vielen Ausprägungen auch mit dem Glauben an die Reinkarnation verbunden. Bin ich also in Roberts Augen die Reinkarnation Spinozas? Eine gewagte Behauptung, zugegeben. Aber dieses Blog soll euch ja auch ein bißchen unterhalten…

Ulkig… wenn Spinoza heute leben würde… wäre er dann in der Linkspartei.PDS?

;-)

Unterschicht ?

“Es gibt keine Schichten in Deutschland!”

So lässt es Bundesarbeitsminister Müntefering derzeit medial verkünden. Nun, es ist immer wieder betrüblich wenn sich Politiker Statements entlocken lassen welche sie in die Dummheit/Lüge Zwickmühle bringen. Entweder sie sind vorsätzliche Lügner oder leiden unter Realitätsverlust. Beides sind Außendarstellungen welche einer weiteren Karriere überaus abträglich sein können.

Dementsprechend spare ich mir in diesem Fall mal meine Häme. Und das obwohl “der Münte” sehr deutlich macht, dass ihn das Schicksal von mir und meinesgleichen einen feuchten Kehricht interessiert. Trotzdem, in einer solchen Situation hat der Mann nur mein absolutes Bedauern verdient.

Es ist immer wieder interessant welche Kräfte Menschen entwickeln können, wenn es darum geht etwas zu propagieren was sie unbedingt glauben WOLLEN. Historisch sind da die Behauptungen erwähnenswert, die Erde wäre eine Scheibe und ein entfesselter Markt diene dem Allgemeinwohl. Aktuell ist, was dieses Verhalten angeht, die SPD allerdings ungekrönter Spitzenreiter.

“Es gibt keinen Müntefering in Deutschland”. Sagen die Schichten. Die Unterschicht jedenfalls. Oder sagen wir besser: Wir sind uns nicht ganz über den Planeten einig auf dem dieser Mann lebt.